Dank Martin Luther King haben wir heute ausschlafen können. Danke.

Auch heute wollten wir eigentlich in den Norden der Insel. Wir wollten den Bus nehmen - wurden aber informiert, dass der Bus etwa 2,5 Stunden bis North Shore hat (so gros ist die Insel doch gar nicht?). Wir entschieden uns also einen anderen Bus zu nehmen und der brachte uns straight dahin:


Sändy Beach - Ja ich musste mir das Lachen verkneifen. Sabi, ich weiss, dir gehts gleichSmile. Und Andii bin ich bei dir eigentlich immer noch unter Sandy gespeichert? :-)

Als wir nach einer unruhigen Busfahrt tiefgekühlt bei unserem Ziel angekommen waren, stiegen wir aus und ich begann zu staunen. Ich liess meine Tasche stehen - zückte meine Cam - und lief auf das Meer zu.
Das war unglaublich. Die Kraft, die Grösse, die Macht, die Wut des Wassers. Einfach unglaublich. Die Wellen waren gigantisch und so gnadenlos. Keine Gnade - jeder kam mal drunter.
Ich weiss nicht, wie lange ich da stand, ich stand einfach da und schaute... beschloss dann mich in die Wellen zu stürzen, gegen sie anzutreten. Rein kommt man ja noch schnell...Cool


Die Wellen waren wirklich hoch, viel besser als das Wellenbad im Alpamare, auch viel salziger. Eine hohe Welle kam, die einem vom Boden hochhebte, ein Stück mitnahm um einem wieder sanft abzusetzen. Und schon fühlte man, wie die nächste Welle einem anzog. Eine noch höhere Welle.
Ich war lang im Wasser. Irgendwann wollte ich doch raus, erschöpft vom Kämpfen mit und gegen die Wellen.

    

Hier gibts noch mehr Fotos von den Wellen

Doch raus kam man nicht so schnell wie rein. Was das Wasser erstmal erfasst hat, lässt es nicht so schnell los. Ich glaub der einzige Weg rauszukommen war, einmal sich von einer Welle zu Boden werfen lassen, am Boden entlangkriechen, aufstehen und rennen, so schnell wie man kann. Doch immer noch ohne Garantie, dass man nicht Halt, Orientierung oder Badehose verliertLaughing.

Hier noch ein Beispiel, wie es einem anderem Badebesucher erging:
    


Irgendwann begann es zu regnen und wir beschlossen wieder zurückzukehren. Wir stiegen also in den nächsten Bus.

Unser Buschauffeur war ein bisschen ein Fun-Birt - er war die ganze Zeit am Sprüche und Witze reissen. Er erinnerte mich ein wenig an den einen Chauffeur in der SZU, der am morgen früh immer so fröhlich spricht, wie wenn es sein letzter Arbeitstag wäre.

Während ich mit einem halben Ohr, der Witzkiste zuhörte, hörte ich mit meinen verbleibenden 1,5 Ohren ein bisschen um mich herum, während meine Augen etwas ganz anderes taten. Und dann fiel mir plötzlich das auf:

 

Also was darf man nicht?

- Nach unten rauchen?
- Mit Wasserpistolen rumspielen?
- Kasetten hören?

Kasetten sind doch eh out?
Ich bin confused.

 

Nach etwa 5 Busstationen hatte die Joke-Box mich aber im Sack:

Unser Bus war völlig überfüllt und wir hatten keinen Platz mehr für weitere Einsteiger (s war sowieso ein Bus für Fortgeschrittene). Irgendwann begann der Buschauffeur, wie ein Sight-Seeing-Tour Mensch zu reden "Zu ihren Linken können sie nun den Diamond Head sehen - nun an alle auf der rechten Seite: Bitte jetzt winken!". Folgsam wie die Amis halt sind wanken sie alle - ohne zu hinterfragen. Und so fuhren wir an einer Bushaltestelle vorbei, wo Leute waren, die eigentlich hätten einsteigen wollen. Fies? - Ja! Ich fands witzig.