Wow, wer hätte das gedacht, dass es mich so schnell wieder nach Hawaii verschlägt.

Begonnen hat der Marathon am letzen Freitag. Ich sass in meinem Auto, war auf dem Weg zur Arbeit und hörte Radio. Radio 24.

Mal schauen, was sich alles realisieren lässt :-)  

  •  Das Verbrechen um mein im 07 gestolenes BMX am Waikiki Beach aufdecken
  •  Sky Diving auf Hawaii
  •  Die Pferde von Ellen besuchen
  •  Alle möglichen Inseln besuchen (6 von 8 sind für Touristen zugänglich, auf 4 war ich schon)
  •  ...

Wie die Zeit doch schnell vergeht. Rund 6 Monate ist es nun her, seit ich mir diesen unglaublichen Preis erbacht und ertanzt habe und 5 Monate seit ich die Flugbestätigung erhalten habe.

Eigentlich genügend Zeit um zu fassen, was das bedeutet... eigentlich. Nein, so was gewinnt man nicht, sowas gewinne 'ich' nicht! Ich werde es erst glauben...

Mittwoch Abend... noch 3 Mal schlafen. Wobei ich nicht glaube, dass die letzte Nacht noch tatsächlich als Nacht zählen wird. Gut wie wird schon eine Nacht definiert? Mal googlen... siehe Wiki - lustig, da gibt es tatsächlich eine sich klug anhörende Definition und diese lautet: "Als Nacht bezeichnet man allgemein den Teil eines Tages zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang...

Und so begann mein Tag vor nun etwa 28 Stunden (und ist noch nicht fertig!) mit einer Uhrzeit, von welcher ich bis anhin nur in Märche, Mythen oder Albträumen gehört habe! Um 4.45 Uhr trommelte und gitarrte mich mein IPhone mit seinen wohlklingenden Standard-Wecktönen aus dem Schlaf, im 5 Minuten Tackt!

Mist... Sa 23:15 Uhr nach Honolulu Zeit. Ich sollte und wollte doch schlafen. Ich werd aber doch noch kurz von meiner Gastfamilie erzählen.

Vor etwa 3 Stunden landete mein Flugzeug (ich habs gekauft?) am Flughafen Honolulu. Gleich nach dem Landen und Aussteigen kam man in einen Bereich wo Leute mit Schilder standen...

Mein erster richtiger Tag begann um 4 Uhr. Länger konnte ich nicht schlafen. Um 7 Uhr traute ich mich dann in den oberen Stock, da ich bereits Schritte hörte. Da regt sich doch was. Tatsächlich fand ich dort bereits den putzmunteren, in einen Morgenmatel eingewickelten, Kaffetrinkenden und Zeitungslesenden Ken vor. Mir wurde sogleich erklärt, wie und wo ich mein Essen finde und ich gesellte mich mit einem Sicherheitsabstand...

Mein erster Schultag. Was soll ich anziehen? Werden mich meine Klassenkameraden mögen? Wie ist meine Lehrerin? Oder ist es ein Lehrer? Solche Gedanken gingen mir nicht durch den Kopf, für was auch. Vielmehr Bauchschmerzen bereitete mir natürlich die Frage, ob ich den Schulweg finden werde! ...

Und das Bus-Thema will und will kein Ende nehmen! Heute, Dienstag, sollte mir das erste Mal das alleinige Busfahren zugetraut werden - aber natürlich nicht, ohne, dass mir am Montag Abend nochmals die Buspläne genaustens erklärt wurden. Ich wurde sogar aufgefordert Notizen in die 4 Buspläne zu schreiben...

Inzwischen bin ich auch wieder heil zuhause angekommen. Ganz selbstständig.

Also, heute war ja dieser besagte Sänktpätriksdei. Gehört haben wir wohl alle schon davon und was es ist weiss niemand. Ich hätte mir als Aufgabe vornehmen können herauszufinden warum es den gibt und was der Hintergrund ist, aber es interessiert mich schlicht und einfach nicht. 

Ich ging ja doch nicht ganz ohne Hausaufgaben zur Schule. Ich hatte nur gestern kurzzeitig vergessen, wie man das macht - und zwar auf dem Weg zur Schule im Bus. Dabei wird das Arbeitsblatt natürlich meisst schlimmer zugerichtet, als wenn es eben doch der Hund gegessen hätte. Es muss ja nur so aussehen, als hätte man sich mal damit beschäftigt...

Für heute hatten wir zu fünft ein Auto gemietet. Damit fuhren wir die östliche Küste von Oahu (die Insel wo Honolulu liegt) ab, bis hoch zur North-Shore, wo wir auf hohe Wellen und unglaubliche Eintrücke trafen. Ich denke, dieser Tag lässt sich am besten mit Bildern beschreiben. Wir haben viel Wasser gsehen und trotz "schlechtem Wetter" waren wir von all diesen Eindrücken absolut überwältigt. Wasser ist einfach faszinierend.

Wo soll man an diesem Tag nur mit dem Erzählen beginnen?
Fürs Skydiven trafen wir uns bereits um 7 Uhr vor dem Ala Moana Hotel. In der Schule haben wir uns dafür zu dritt angemeldet, es fand sich aber noch eine vierte Person vor dem Hotel ein. Kennen tut man sich ja hier noch nicht wirkllich, aber...

Jasmine und ich wurden etwas vor 10 Uhr bei der Busstation vor dem Diamond Head, von unserem Gastvater abgeliefert. Wir hatten dort mit Kirsten und Melinda abgemacht um gemeinsam den Diamond Head zu besteigen. Der Diamond Head, ein Krater welcher vor 2,5 - 3 Millionen Jahren entstand, ist das Wahrzeichen von Honolulu bzw. von Waikiki.

Am Montag ist halt auch in Hawaii Montag. Nach einem dreitägigen Wochenende (oh ich könnt mich dran gewöhnen) mussten wir wieder antraben, warum eigentlich nicht angaloppieren... ach egal...

Habe leider keine Zeit für einen Bericht... aber ein paar hübsche Fotos gibts sonst hier. (sorry ich bin erst später dazu gekommen... keine Bikin Fotos also :p )

Ich dachte mir, dass ich mir den Moose-Bericht mit der Fotogalerie ersparen kann und dann lese ich, dass sich Jemand auf den Bericht freut? Na dann, dann dann halt.

Tuesday-Night = Moose-Night. Das ist hier in Hawaii einfach so. Jeder der hier war und sich noch nicht in einem recycelbarem Alter befindet, geht Dienstags dahin. Nicht weil der Laden Charm hat, nicht weil's gemütlich ist...

Ich denke zu den offiziellen Highlights vom heutigen Tag (mist ist ja auch bei mir schon gestern jetzt... :-/ ) gehört die Hula-Tanzstunde am Abend (oder doch die Strand-Schule am Morgen?)

 Der heutige Tag war eigentlich unspektakulär - keine besonderen Aktivitäten. So gings nach der Schule direkt nach Hause wo gewaschen wurde und die Kleider für den bevorstehenden Kauai-Trip bereitgelegt wurden.... ohje, so langweilig sollte ich keine Berichte beginnen - ich würde etwa genau hier < aufhören zu lesen, weils so langweilig ist - wobei mittem im Satz aufhören zu lesen können wir irgendwie gar nicht. Was aber geht ist, mittem im Satz aufhören zu
 So dann werd ich nun Tage später den Versuch wagen das Wochenede anhand meiner Fotos zu rekonstruieren: Am Freitag morgen wurden Jasmine und ich von unseren Gasteltern zum Flughafen gebracht - mir sind ja scho verwöhnti Göörene :-)

Dort wurde eingecheckt - mein neuerrungenes, riiiiiesengrosses, blumenübersätes Köfferchen ging doch tatsächlich als Handgepäck durch, anbilivibl böt tru.
 Der Samstag war mit Abstand der anstrengeste Tag, aber auch der eindrücklichste und ereignisreichste. Wir wussten, dass "hiking" angesagt war. Was ein amerikaner aber genau unter "hiking" versteht war uns nicht klar - als Schweizer gingen wir eigentlich ehr von einer gemütlichen Wanderung aus. Das dies so eine richtige Abenteuerwanderung durch den Regenwald geben wird, wussten wir nicht.
 Was machten wir eigentlich am dritten Tag? Ach ich denke am morgen quetschten wir uns wieder in unseren unklimatisierten Bus rein und ach genau, wir machten uns auf den Weg irgendwohin :-) Super sach. Also nein, zu einem Ort, der schön sein soll, wie eben alle Orte auf dieser Insel schön sind. Es hiess es gebe kein "hiking" mehr an diesem Tag...
 Hmm vor lauter Kauai-Berichten weiss ich gar nicht mehr was heute so passiert ist. Ich war sowieso noch viiiiiel zu müde, als ich am morgen in die Schule ging. Bis gegen Mittag war nur mein Körper, nicht aber mein Geist anwesend. Wie praktisch, dass ich nur bis zum Mittag Schule hatte, so lohnte es sich für den Geist eigentlich gar nicht in die Schule zu kommen.

Ehm ja. Am Abend gabs wieder Ukulele Unterricht und wir lernten noch ein paar Griffe dazu...
 Ich will Feuerwehrmann werden! Hier in Hawaii kann ich den Grisu ja tatsächlich verstehen! Was ist der Unterschied zwischen einem schweizer Feuerwehrauto und einem Hawaiianischen?
 Am Abend hatte ich mit meinen beiden Ukulele Lesson Mitbestreitern abgemacht um an ein Konzert zu gehen, wo unser Teacher auch spielte.

Das ganze Konzert fand in einem offenbar schlecht besuchten Nightclub statt und erschien irgendwie etwas unorganisiert. Ich wollte uns Drinks holen und dachte es wäre eine gute Gelegenheit für einen "Lava Flow"...
 Heute Morgen beschloss ich eigentlich nicht zur Schule zu gehen. Wir haben hier quasi einen Schwänz-Tag zu gute, denn ich auf jeden Fall einziehen möchte! Melinda hielt mich davon ab und ich begann zu zweifeln und fragte mich ob es wirklich eine gute Idee ist, hier mit einer Lehrerin rumzuhängen :-) Nun, immerhin war es Dani's letzter Schultag, dann sollten wir schon gehen... ach, sie hat ja recht...
 Nach der Schule wollten wir eigentlich die Black Pearl von Pirats of the Carebbean anschauen, welche hier irgendwo auf der Insel ist und für den Dreh vorbereitet wird. Uns wurde aber geraten dafür ein Auto zu mieten, da der Ort schwer erreichbar ist, und dies sollten wir dann mit einer Inseltour verbinden... und nicht einfach extra dafür dahin gehen...
 Ohje schon wieder Schreibverzug... Freitag, war ein Freitag, nicht weil Feiertag, da hier nicht Feiertag, aber für mich einfach freier Freitag, weil Schule nur Viertag.

Weil Wetter Sonne, ich Strand, viele auch. Mal schauen, ob ich noch einen normalen Satz hinkriege? Na hat ja geklappt. Also nach dem Strand mänätschten wir das doch tatsächlich mit etwa 17 Personen einen Tisch in der Tschiiisskeikfäkteri zu bekommen.
 Um 10 Uhr trafen wir uns vor der Residenz, wo eben viele von der Schule ohnen: Island Colony (nicht Colony Island).

An diesem Tag gingen wir zu sechst ins Polynesian Culture Center. Ja was isch jetzt au das wieder was? Polynesien nennt man die gesammte Inselregion hier im Pazifik wo eben auch Hawai'i dazu gehört.
 Da heute Ostersonntag war, durften Jasmine und ich jeweils Jemanden zum Essen einladen. Jasmine (rechts von der vierten von der vierten von rechts) lud Ramona (links von der dritten der zweiten von links).
 Meine letzte Woche hat nun begonnen. Das würde eigentlich noch 4 Mal Schule für mich bedeuten, aber irgendwie nein - am Mittwoch wird geschwänzt. Dienstag ist doch wieder Dollar-Night im Moose - diesen "Freitag" soll uns gegönnt sein :-)
 Am Dienstag Abend sollte es noch ein letztes Mal für mich ins Moose gehen, mit vorhergehendem warm-up bei Melinda :-) Als Boden gabs Spagehtti (soooo naiv mich kochen zu lassen!) und dann gab's so ein bisschen Malibu-Orange Apéro. Adrian präsentierte uns seine neue Ukulele und es war auf dem ganzen Balkon eine gute Stimmung.
 Heute 14.30 Uhr war meinen Tattoo Termin, welchen ich vor einer Woche abgemacht habe. Da wir heute morgen schulfrei hatten *reusper*, konnten Melinda und ich endlich mal ausschlafen, nach der anstrengenden Moose-Nacht :-)

 Donnerstag war für mich der letzte Schultag. Ich habe mich nicht für die Graduation am Freitag angemeldet - somit bekam ich mein Zertifikat einfach so neben bei über, was mir recht war.

Richtig Schule hatten wir nicht mehr... wäre auch sinnlos gewesen :-) Dafür mussten wir alle etwas zu Essen aus seinem eigenen Land mitbringen...
 Am letzten Tag vor meiner Abreise schaffe ich es tatsächlich noch meine alte Lehrerin zu sehen. Ohne dem wär ich nicht abgereist :) Schlimm, dass ich es nicht früher zu ihr geschafft habe... ich hab mich fast etwas gesschämt, da ich mich ja wirklich auf sie gefreut hatte... :-/

Des weiteren wurde der Strand noch in vollen Zügen genossen, muss ich ja jetzt noch...
 Es ist bereits Dienstag, ich bin zurück in der Schweiz - ein "Abschlussbericht" wäre noch fällig... Die Erinnerungen an meinen letzen Tag in Hawaii sind bereits sehr verschwommen und alles scheint sehr sehr weit weg. Es war ja eigentlich erst Vor-Vorgestern oder aus Schweizer Zeit gesehen sogar Vorgestern? Ich habe es noch nicht so im Griff mit der Zeit...