Die ganze Nacht über hat es weitergeregnet und wir lasen im Internet von einem Tropical Storm, der am stärker werden ist und am Montag wohl zu einem Hurrican wird. Ob er das Festland erreicht ist wohl noch ungewiss.

Einen Moment haben wir daher überlegt, die Route durch den Süden auszulassen und direkt in den Westen zu fahren. Glücklicherweise haben wir dies dann aber doch gemacht! Auch wenn der platte Reifen am Morgen als schlechtes Omen hätte gedeutet werden können...

Das Auto kurz und unkompliziert ausgetauscht machten wir uns auf den Weg zum Punalu'u Black Sand Beach. Die Menschenmenge, die da am Strand schon von weitem zu erkennen war, liess uns hoffen. Und siehe da, wir fanden da tatsächlich eine Wasserschildkröte vor! Unsere Geduld wurde nach einer Weile sogar mit einer zweiten belohnt!

Dann fuhr uns unser neuer Flitzer weiter an den Arsch der Welt! Der südlichste Punkt von Amerika, noch südlicher als Key West in Florida. Da fand man vor allem Touristen und Klippenspringer vor...

Als nächstes folgte unser Highlight, auf das wir uns sehr gefreut haben: Green Sand Beach! Er war sehr schwer zu erreichen, entweder man läuft 3 Meilen in brühender Sonne einen holprigen Weg, oder man zahlt einem Einheimischen 15 Dollar, der einem einmal hin und wieder zurückfuhr. Es war seeehr holprig auf dem Pickup und eine Strasse war da definitiv nicht erkennbar. Gelohnt hat es sich aber... der Sand war jetzt nicht grasgrün, aber deutlich zu unterscheiden von Standardsand und in olivgrünem Farbton. Es sah schön aus. Auf der Rückfahrt hab ich mich dann ins Auto reingesetzt und Michi harrte in der prallen Sonne bei zeitweise über 40ig Grad! Dementsprechend leidet er jetzt gerade auch :-)
Nach einer weiteren langen Fahrt sind wir danach in Kailua-Kona angelangt, wo wir die letzten beiden Big Island Nächte verbringen werden. Das Hotel ist toll und gut gelegen. Das Städtlein ist einladend und wieder einiges touristischer und auch wärmer als gewohnt.

Den Abend liessen wir ausklingen bei einem Sunset Dinner bei Babba Gump.