Die Everglades standen heute auf dem Programm. Keine zwei Stunden dauerte die Fahrt von Florida City nach Everglades City.

Wir nahmen natürlich an so einer Riesenventilator-Boot-Tour teil. Man sagte uns aber ziemlich ehrlich, dass die Chancen im Moment einem Alligator zu sehen, relativ klein seien. Das Wasser sei aktuell zu salzig für diese. Das war dann schlussendlich auch so! Trotzdem lohnt sich die Tour, denn wir hatten Pelikane auf unserem Boot, die mitfuhren und haben einen wilden Waschbär gesehen. Es waren sogar Manatees da, die haben wir zwar nicht gesehen, aber wir haben Leute gesehen, die sie gerade sehen - das zählt so halb. Auch hatten wir den wohl coolsten Propellerboot Pilot, denn er machte diverse Handbrämschehren auf dem Wasser und liess sogar einen aus unserer Gruppe das Boot fahren. Die Tour hat echt Spass gemacht! Danach durften wir sogar noch einen jungen, nicht ganz so wild lebenden Alligator halten. Ziel quasi erreicht.

So toyotatem wir danach weiter ins knapp eine Stunde entfernten Naples. Das amerikanische Neapel. Wir bezogen zuerst unser Hotelzimmer und durftem freudig feststellen, dass es sogar noch grösser ist, als das Letzte. Es wird immer besser! Je Norden, desto grosses Zimmer. Vielleicht ist es hier wärmer und die Hotelzimmer dehnen sich aus? Bin gespannt, was uns morgen erwartet.

Nachdem wir es ja so streng hatten, mit im Propellerboot Sitzen, gönnten wir uns nun noch ein paar Stunden am wunderschönen neapalesischen Beach. Als die Sonnenschirm Vermieterin uns dann den Schirm wieder wegnahm, beendeten wir unseren Strandtag und machten uns auf den Weg zur 3rd Street. Da gab es ganz viele Lädeli und Restaurants. Alles sehr gepflegt und im italienischen Stil. Das hat uns sehr gefallen! Wir fanden auch ein verlockendes italienisches Restaurant, das wie dafür gemacht war, den Altersdurchschnitt etwas zu senken. Die Kellner waren sehr witzig und spassten die ganze Zeit herum. Michi holte beim Yatzee spielen überigens auf, es steht nun nur noch 6 zu 5 für mich! Als wir dann nach der Rechnung fragten, brachte unser Kellner uns diese und kontrollierte sie vorher noch, mittels seiner aufgesetzten Brille. Dazu meinte er, er immitiere nur einen alten Mann, der eine Brille braucht. Wir lachten und meinten dann dazu, dass wir dafür Gäste immitieren, die bezahlen können.