Ein Beziehungskrach hat uns in dieser Nacht geweckt. Zum Glück war's nicht unserer. Zwei Frauen (eine oben ohne) und ein Mann schrien sich, mitten im der Nacht, vor unserem Hotelzimmer an. Erst als die Polizei kam, war es wieder ruhig. Ja und eine der Damen dachte dann noch tatsächlich, dass sie Michi eine Zigi ausreissen könne, die erst durch ihr Geschreie überhaupt notwenig wurde.

Nach dieser wenig entspannten Nacht, wurden wir aber von einem reichhaltigen Frühstück erwartet und alles war wieder gut. Draussen an der Sonne zu frühstücken hat schon so seinen Reiz.

Eine Weile verbrachten wir noch in dem uns so symphathischen Key West und lösten unsere geschenkt bekommenen Tickets für das Aquarium und irgend so ein Turm ein. Beim Aquarium gab es so eine Tourguidein, die mit einer furchtbaren Stimme bestraft war. Wir hielten das Zuhören nicht lange aus und flüchteten in den Aussenbereich um festzustellen, dass die Stimme auch da aus dem Lautsprecher peitschte. Warum gibt es für solche Fälle keine Leisesprecher?

Am Nachmittag starteten wir dann unsere Rückreise, zurück über die 6 x 7 Brücken zum Festland. Unterwegs stoppten wir an einem Strand (Sombrero Beach) um uns abzukühlen. Es war einfach traumhaft da und es ist schön einfach anhalten zu können und machen, zu was man grad Lust hat. Kann man in der Schweiz ja auch, aber der Strand beim Gubrist ist halt einfach scheisse.

Diese Nacht verbringen wir Florida City. Das hört sich nur so krass an, ist aber ein völlig unspektakuläres 11'000 Seelen Städtlein. Alles ist krasser mit City danach. Das Hotelzimmer ist übrigens doppelt so gross wie in Key West und nur 1/4 vom Key West Preis. Und morgen gehts dann nach Everglade City.