Am Mitwoch morgen gings los...  Wir trafen uns alle in Zürich am HB beim  Gleis in Richtung Unterägeri.



Da angekommen  stürzten wir uns gleich in unser  Seminar Hotel.  Und man begann gleich mit der
Arbeit... Teamorganisation etc...



Nach dem MIttagessen brachte ich eben noch meine Zaubereinlage, welche so ziemlich gut ankam... :-) Auch wenn Jonas nicht weiss was "Abheben" bedeutet :) Besonders der Trick bei welchem ich echte Magie benütze  kam gut an :)

Wir hatten kaum Freizeit. Am Nachmittag arbeiteten wir weiter bis 18.00 Uhr . Dann gab's gleich das Nachtessen und dann gleich weiter mit dem Partybus zum Bowlingcenter.

Ich sass ganz vorne im Bus mit Jonas. Wir bekamen das Mikro vom Buschauffer und so fühlten wir uns irgendwie verpflichtet, die Region, die wir ja nun gar nicht kannten zu erklären. Ich versuchte mich mit Sachen wie "Zu ihrer Rechten sehen sie nun ein Haus".

Wir begannen unsere Passagiere dann auch so Flugzeugmässig zu instruieren. Notausgänge, Toiletten, Sauerstoffflaschen und Notalkohol.

Und dann bog man schon in eine Strasse ein und das Bowlingcenter war zu erkennen.

Wir huschten hinein und starteten schon frisch fröhlich mit dem Apéro. So ist's richtig :)



Wir hatten aber nur wenig Zeit um unseren Alkoholpegel auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Und so schloss ich mit Linus ein Abkommen: "Das Glas ist nie leer".

Und wir begannen über die grosse Angst , heute nüchtern einschlafen zu müssen, zu reden... :-)



Auf meine Bowlingleistung hat sich der Alkohol vorwiegend positiv ausgewirkt, bzw.  ich weiss es nicht mehr und es hat mich  nicht mehr gestört...:-)





Vielleicht an dieser Stelle noch ein wenig Bowling Theorie. Ziel ist es, mit dem  überdimensionalen Ball die Fussball Schuhe am Ende der Bahn umzuwerfen... nun ja, so sinngemäss.



Es gibt verschiedene Wurftechniken. Die Verbreitetsten werden nun hier aufgeführt:


Der Sportliche:



Der Übertribene:



Der Tiefgehende:



Der Fliegende:



Der Elegante:



Der Proffessionelle:



Der Gezielte:



Nach der ultrakuhlen Bowling Session ging es zurück ins Hotel. Hotelbar. Juhuu!

Und dann kamen ungefähr die Daumen ins Spiel. Meine Leuchtdaumen. Kommt immer gut:) Und wir spielten und warfen uns die Lichtr zu, mit den unmöglichsten Wurftechniken und siegessicher kam das Licht früher oder später beim Fänger wieder an.

Auch die Aufmerksamkeit eines weiteren Barbesucher zogen wir so auf uns. Und ich liess mich überreden dem Gast eine kleine Daumenvorführung zu geben. Dieser war dann aber doch nicht so interessiert, wie er sich von weitem gab und ich schlich mich schon bald wieder unauffällig davon.



Später sass er sich dann zu uns und sprach mich irgendwie so an, ob ich überhaup Deutsch spreche. Mit dem gebrochendsten Deutsch, welches ich zu dieser Stunde noch hinbekam antwortete ich "Nich soo gutt".

Wir redeten mit ihm und er begann von wegen, er sei ein Amokläufer und es wurde ganz niveaulos...
Ich bat ihn mehrmals den Tisch zu verlassen und er reagierte nicht. Und plötzlich zündete er mich so an ob ich den schweizer Pass überhaupt schon habe. Ich könne ihn gleich morgen holen gehen!?

Ich denke, ich war in der Runde eine der wenigen Schweizer :) Er verliess uns dann aber doch noch und auch wir mussten die Bar bald verlassen, da sie zu ging.

Und so gings dann ab ins Bett. Mit dem Vorsatzt am nächsten morgen früh noch in die Sauna zu gehen... :-)

Was ich natürlich nicht schaffte :) Nur Urs der zog es scheinbar durch, wie er uns beim Morgenessen erzählte. Aber das Dampfbad war kalt und nachdem er drinn sass, rührte ihn die Putzfrau raus:) Das war wohl noch ein bisschen früh :)

Am Morgen kam der Abteilungsleiter zu besuch und wir präsentierten ihm , was wir am Vortag so erarbeitet haben. Er schien zufrieden:)

Nach dem Mittagessen wollten wir noch etwas raus. Bisschen lüften und frische Luft schnappen. Und das tut man am besten in Militärkleider :)  Ja iirgendwo liegt nun ein nackter Soldat :)



Die harten Kerle begannen dann die  Entelein zu füttern... wie romantisch.... mit Schnee!



Am Nachmittag gab es noch einen Vortrag über Scrum Management, ein Management mit dem symphatischen Ansatz, dass alle beteiligten entweder Schweine oder Hühner sind :)

Und gegen Abend hiess es dann irgendwann... Good Bye Unterägeri!



Bilder