Da ich ja schon über meinen Arbeits-HIN-Weg geschrieben habe, muss ich doch jetzt auch über den Rückweg schreiben. Nun ja, ich kann ja noch nicht, weil ich noch im Büro bin. Aber irgendwann bin ich nicht mehr da, schon bald, also jetzt nicht grad tot, aber nicht mehr da im Büro. Ja und dann will ich über etwas schreiben, dass mir in den 35 Minuten Rückweg passiert. Und da der Rückweg immer sooooooo langweilig ist, muss ich fast etwas provozieren, nur weiss ich noch nicht was, aber hey, morgen werden wir's wissen!
Und ich spür schon wieder den Druck, den ich mir mache... jänu... Aufgaben an sich selber, machen das Leben spannend :-)

Resultat
Was für eine idiotische Idee vom Heimweg zu berichten? Also manchmal frage ich mich ja schon, was in meinem Kopf vorgeht! Der Heimweg bleibt langweilig! Die einzigen Highlights: Ich weiss, dass die Heimreise sich nicht mit dem Lied "Guantanamera" vertonen lässt, ich fuhr mit Boris Becker Tram, im Warteraum leutete das Handy eines Automechaniker und jetzt kommts, sein Rufton ist eine Autohupe. So, das wars! Ja und ich hab versucht irgendwas lustiges zu provozieren! Ich hab den Artikel im Heute über Analphabeten auf dem Kopf gelesen! Und zwar offensichtlich! Und keine Sau beachtet es!

Trotzdem hab ich es noch ins Aerobic mit Fabian geschafft... :-) Aber das ist eigentlich wie immer. Als ich dann zuhause war, rief mich mein Vater an und erzählte mir vom Feuer in San Diego. Ja er ist irgendwie dafür zuständig, dass ich immer auf dem Laufenden bin... Schon das mit den Twin Towers habe ich als erste in der Klasse mitgekriegt... :-) Also musste ich Karin anrufen, die ja gerade in San Diego ist und sie nahm mit einem "Ja ich lebe noch" ab :-)

Sie wurde tatsächlich auch evakuiert und ist da irgendwo in einem Stadion untergebracht. Scheinbar sei das super eingerichtet und man könnte da für Monate bleiben... Ich habe ihr ein paar Wochen zuvor einen etwas seltsamen, für mich aber typischen, Brief geschickt und sie hat sich bedankt und wir versanken in Gespräche über San Diego.... :-)